Vegan als Student : Schnitzel mit Pommes




Schnitzel mit Pommes und Ketchup und Salat und ne Spezi, ich glaub glücklicher hätten mich meine Eltern früher nicht machen können. 
Dieses Festmahl gab es aber auch nur nach einer anstrengenden Radtour,Wanderungen oder in der Wirtschaft wenn jemand Geburtstag hatte. So ist für mich dieses deutsche Gericht mehr Kindheitserinnerung als Geschmackserlebnis. 
Schnitzel an sich fand ich eigentlich noch nie so geil, aber ich steh total auf die Panade. Ein leichtes das also ins Vegane zu übersetzen und aus meiner Kindheitserinnerung ein leckeres, billiges und einfaches Gericht zu zaubern.



Dafür brauchst du:

Kartoffeln
Gewürze
Aubergine
Mehl + Wasser
Paniermehl
Olivenöl
dein Lieblingsketchup



1. Ofen vorheizen pipapo 200° Umluft

2. Kartoffeln und Aubergine schneiden - so viel wie du Hunger hast

3. Auberginenscheiben mit Salz bestreuen. 

4. Kartoffeln a gusto würzen - Meine Gewürzmischung ist aus Salz+Paprika+gewürzter Pfeffer+Muskat+Knoblauch+Rosmarin


5. Kartoffeln in Ofen

6. Die Auberginen in der Mehl+Wasser+Salz Mischung und anschließend im Paniermehl wälzen


7. In einer Pfanne Öl heiß machen und die Schnitzel braten bis sie goldbraun sind

8. wenn die Kartoffeln dann auch lecker brutzelig braun aussehen bist du auch schon fertig. 

Guten Appetit!

Zeitsparend, billig und lecker - was will man mehr!?



ORGANIC CURLS



Kurzfristig dachte ich echt mal ich sei adoptiert. Wie kann es sein, dass meine Eltern braune glatte Haare haben und ich mit diesem europäisch mutiertem Afro auf die Welt gekommen bin. Selbst die Afrikanischen Frauen in Tansania meinte, solche dicken Haare hätten sie noch nie bei einer Weißen erlebt. 

Was so toll aussieht ist unglaublich harte Arbeit - jaja diese first World Problems. Meine Haare zu kämmen gleicht einer Olympia Dispziplin. Trocken sind die erst nach 6 h minimum, und wenn ich sie Föhn, dann seh ich aus wie Pumuckl persönlich.

Seit 2014 habe ich übrigens das Glück zu einer hypersensiblen Haut zu neigen. Sprich Ade normale Sonnencreme, normale Shampoos, normale Mascara, normales Deo - hello Öko. Ist ja nicht genug, dass meine Kopfhaut von knapp jedem 2. Shampoo juckt. Nein jetzt muss auch noch die nicht Studentenbudget fähige Naturkosmetik aus dem Bio Laden sein. 



Ich würd nun aber behaupten, dass ich finally mit meinen 21 Jahren die perfekten Produkte gefunden habe! Dios mio - nie wieder rumprobieren sondern in Laden gehen, danach greifen und gehen. Yes!

Da ich weiß, dass ich nicht der einzige Mensch auf dieser Erde bin, der mit solchen Haaren gesegnet ist, wollt ich euch meine supergalaktischen Geheimtipps natürlich nicht vorenthalten!

Numero 1 - mein Shampoo



Ich muss sagen - die ca 6 € haben sich gelohnt! An alle die auch zu neurodermitis Neigen oder eine hypersensible Haut haben. Investiert das Geld! Meine Kopfhaut fühlt sich frisch an, meine Haare einfach toll und meine Haut dankt es mir auch! Das Shampoo zeigt einfach wie sehr wir diesen ganzen Parfum und Zusatzstoffquatsch nicht brauchen! Entweder einfach Wasser oder sowas Softes. Wasser geht bei mir leider nicht, weil ich den Dreck und Schweiß "ohne Nix" nicht aus dem dicken Filzteppich entfernt bekomme.
Waschen tu ich meine Haare übrigens 1-2 mal die Woche - Kämmen auch nur unter Dusche bzw. wenn sie nass sind. Sonst krieg ich sie eh nicht durch, und die Locken bleiben schön definiert.


Numero 2 - die Haarkur



Balea ist echt noch eine der einzigen Marken, bei denen in Sachen Haarkuren meine Haut nicht rebelliert. Shampoo, Duschgel etc kann ich aber auch vergessen.
Diese Haarkur ist genial! Wenn ich die reinmach bekomm ich meine Haare nach 2 Minuten ganz easy durchgekämmt. Trocken fühlen sich die Haare fluffig, weiche und einfach gut an! Dickes Plus - wegen dieser Haarkur muss ich mich nicht von Reis mit ketchup ernähren weil  sie echt mit pipapo 2€ super erschwinglich ist! Ist wie die meisten Produkte von dm vegan und auch sonst tragbar was Inhaltsstoffe angeht.

Numero 3 - die Pflege danach




Das hat mich echt Überwindung gekostet! Knapp 12€ habe ich für das grapeseed glossing Serum von The Body Shop hinblättern müssen. Aber es riecht einfach unwiderstehlich gut und pflegt die Spitzen glänzend! Einfach etwas davon auf den Handflächen verteilen und einkneten. Sieht nicht fettig aus oder so. Leider ziehen meine Haare das Serum ein wie Wasser - was es echt zu einem teuren Spaß macht. 


Das wars. Mehr mach ich nicht. Ich denk mir mittlerweile, dass die Natur schon weiß was sie tut und selbst einfach auch viel regelt wenn man sie nur lässt!
Olivenöl, Kokosöl oder irgendwelche Banane Ei kuren - bringt bei mir alles nichts. Reine Lebensmittelverschwendung in meiner Sicht. Und als Veganerin schmier ich mir eh keine Eier mehr in die Haare. Kokosöl nehm ich manchmal wenn sie echt eine Filzplatte sind und ich mit meiner Bürste gar nicht mehr weiter komm, hab aber das dumpfe Gefühl, dass das Öl mir nichts Gutes tut. Benutze es lieber zum Kochen und als Bodylotion.






Vegan als Student : Falafel-Wrap



Eigentlich kein Rezept - eher eine Inspiration. Das fehlt mir oft - denn ich hasse es langweilig zu essen. Meine WG Mitbewohnerin kann 3 Tage lang von Penne a la Vodka leben. Spätestens nach dem 2 Tag könnt ich das Zeug nicht mehr sehen, auch wenn ich Pasta über alles liebe! Aber da ich gerne Farben, Formen und ganz viel Geschmackserlebnis auf meinem Teller habe versuche ich immer so billig, einfach und qualitativ hochwertig meinen Regenbogen zu kochen.

Die Falafel sind aus der Fertigmischung von Alnatura gemacht. Mit Abstand die beste Mischung, da die Falafel echt nicht trocken werden und easy in der Pfanne mit etwas Olivenöl gelingen!


Fladen würde ich nie die klassischen Wraps kaufen sondern ich fahr total auf Dürüm Fladen ab. Gibts zum Beispiel bei Edeka und die einzigen, die nicht brechen oder so wenn man sie rollt! Ich wärm die immer ein paar Minuten auf und dann schmeckt der Wrap echt lecker und das Material lässt sich easy rollen.

Die Soße ist eine Mischung aus 
Cashewmus + Tomatenmark + Knoblauch + Hafermilch + Cayennepfeffer + Paprikapulver + Pfeffer + Salz 
= Foodporn auf der Zunge

Die Falafel reichen übrigens für 2 Tage hab sie einfach abgedeckt stehen lassen und am nächsten Tag in meinen Salat verarbeitet. Yummm!

Vegan als Student: Bärlauch-Avocado-Pesto


Einfach Easy Cremig Lecker

Meine Mami hatte super viel Bärlauch im Garten den ich unbedingt verarbeiten wollte - als Pastafanatiker musste also Pesto her. Achtung: Denkt dran wenn ihr das Zeug wild in der Natur pflückt: Maiglöckchen sehen gleich aus sind aber giftig!! Schnappt euch also einen Profi fürs erste Mal pflücken!
 Dadurch, dass man bei der veganen Version nicht mal Parmesan braucht find ich das Pesto auf Studentenbudget sehr machbar!Das Basilikum hab ich übrigens über Foodsaving bekommen
. Ein Aufruf hier an alle Studenten rettet die Lebensmittel und euren Geldbeutel! Macht den Test, werdet Foodsaver. Das bereitet super viel Spaß, ihr tut den ganzen Lebensmitteln echt was gutes und natürlich eurem Kühlschrank.

Olivenöl hab ich weitgehend durch die Öle der Avocado ersetzt und nur etwas für den Geschmack hinzugegeben! Schmeckt man aber echt kaum und es wird super cremig!

Ihr braucht:

eine Handvoll Bärlauch
1 EL Olivenöl
Pinienkerne oder Cashews (sind billiger und schmecken genau gleich gut)
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1/2 Avocado
etwas Basilikum


Röstet die Nüsse leicht an bis sie zu duften beginnen. Dann gebt alles zusammen in einen hohen Becher und püriert das Ganze bis eine cremige Masse entsteht.
Et Voilá fertiiig. So easy geht das! Mit Olivenöl bedeckt hält sich das Pesto einige Tage im Kühlschrank.

Sustainable Spring




Pastell Pastell Pastell - diesen Frühling bin ich gerne Mädchen! Und kann mich gar nicht satt sehen an den tollen Farben und fließenden Stoffen

Favourite numero uno ist mal wieder eine wundervolle Jan´n June Kreation aus 100% recyceltem Polyester. Mantel N° 4 ist auch von den zwei Lieben, hergestellt aus recycle Polyamid und Elastan ergibt das ein "neopren" Gefühl, was ich mir ganz witzig vorstelle!

N°2 ist Erlich Textil mir ihrem Set Hilde&Rieke. Tolle Baumwolle regional und Gots zertifiziert auf der Schwäbischen Alb. Pssst Tipp für den Geldbeutel: Für die gleiche Qualität aber halt ohne Label schaut ihr am Besten mal HIER vorbei und blättert bis Seite 16 vor..

Wunderschöne Dinge auch von der schwäbischen Alb gibt es bei lovjoi. Ich hab auf einem Unternehmensvortrag an unserer Hochschule die Gründerin und ihr Team kennen gelernt und war sofort begeistert von ihrer Passion, ihrem Ehrgeiz und ihrer Motivation. Dieser wundervolle Jumpsuit ist aus der aktuellen Frühjahrskollektion. 
Die Marke kommt übrigens ganz ohne Lager aus weswegen es auch nie Sale gibt! Eine wahnsinnig tolle Leistung finde ich. 

N° 5 sind ein Mädchentraum in rosa ( N°7 übrigens die vegane Alternative! ) und werden von der französischen Marke Veja hergestellt.

Last but noch least ein wunderschöner Blouson von armedangels aus toll fließendem Tencel® sprich Lyocell.

Textiltechnologie/ Textilmanagement an der Hochschule Reutlingen ODER "was zum Herren studierst du da eigentlich?"




Ich gehöre zu Einer,der wenigen in Deutschland, die noch Textiltechnologie studiert. 

"Das ist doch eh alles nur noch in China oder Bangladesh." " Naaah, hast du denn auch schon selbst was genäht?" 
"Ahja dann ist das irgendwas mit Mode was du studierst, oder?" 
"Was willst du dann später machen?" "Bekommst du überhaupt einen Job?" "Was machst du? Textiltechnologie? Was ist das?"

Random zusammengefasst die Standardreaktionen auf meinen Studiengang. Und ich versteh die Fragerei, ich mein, ich habe mir davor auch nicht viel drunter vorstellen können. 

Zunächst einmal: Was studiert man da eigentlich? Was lernen wir und wie sieht unser Vorlesungsplan aus? 



Textiltechnologie hat nichts mit Design zu tun, wirklich kreativ betätigt man sich auch nicht, nichts mit der glitzernden Modewelt und "der Teufel trägt Prada". 
Textiltechnologie ist ein Ingenieur. 
Wie jeder andere Ingenieurstudent beißen auch wir uns durch ein Grundstudium bestehend aus Mathe, Mechanik, Elektrotechnik, Antriebstechnik, Werkstoffkunde und so weiter. Mit dem Management im Titel hat das am Anfang wenig zu tun. Natürlich ist das aber alles auf Textilien und praktische Beispiele bezogen, was die Sache sehr erleichtert.
In Physik die Frequenz einer Garnspule
zu berechnen macht irgendwie mehr Sinn, als sinnlos Formeln einzusetzen, wie es früher in der Schule der Fall war. So habe ich mit meinem "in der 10.Klasse gerade Physik mit ner 4 abgewählt - Talent" doch tatsächlich Physik gut bestanden. Alles eine Frage der Einstellung.



Weiter ist der Studiengang von Anfang an auf die textilen Grundthemen Garnerzeugung, Maschentechnik und Weberei unterteilt. Von Semester zu Semester taucht man da dann tiefer und tiefer in die Materie ein, hat viele Praxisvorlesungen in unserer gigantischen Maschinenhalle und lernt sofort die Theorie in der Praxis anzuwenden. 
Unter diesen Fächern kann sich ein Außenstehender zu Anfang relativ wenig vorstellen. In Maschentechnik beispielsweise sitzen wir nicht im Kreis und stricken Socken sondern lernen jedes mechanische Teil an den Maschinen kennen, Strickmuster in die Wirklichkeit umzusetzen, das richtige Material mit der richtigen Maschinen zu verarbeiten und so weiter. Man glaubt gar nicht wie kompliziert es sein kann eine Socke zu stricken.

Gerade diese Fächer sind super Spannend und ich gehe immer motiviert und gerne in diese Vorlesungen.  
Nach der Hälfte des Studiums etwa gibt es dann noch ein Praxissemester und danach kann man dann wählen ob man sicher eher auf die Technologie und Entwicklung oder auf den Managementbereich, sprich mehr Rechnungswesen,BWL und so weiter, spezialisieren will. Insgesamt geht das ganze Studium 8 Semester also 4 Jahre lang.



Textil ist nicht gleich Textil. Wo ich zum Thema Zukunft kommen. 
Zunächst: Wir werden immer und immer uns mit Flächengebilden bedecken wollen. Das heißt, Textil ist schon ein mal in dieser Richtung nie vom Markt.
Weiter ist die Textile Industrie so wunderbar vielfältig. Wir Textiler sind unersetzbar in der Medizin angefangen bei einfachen Mullbinden bis hin zu künstlichen Därmen, unersetzbar in der Bauindustrie, in der Werbeindustrie ( was denkt ihr was große Werbeplakate sind? synthetische Gewebe..), wir entwickeln Carbonfasern für ultraleichte Fahrräder, Feuerfeste Materialien für die Feuerwehr und Bundeswehr, atmungsaktive Membranen für Extremsportler, Sitzbezüge für Daimler, Campingausrüstung... die Liste geht ins Endlose. Keine Branche ist so vielfältig und so wichtig wie die Textilbranche. Kurz gefasst : ich mache mir keine Sorgen um meine Zukunft.




Wie sieht denn so mein Alltag aus? Mein Stundenplan? Wie machbar ist das Ganze?

Ich finde im Vergleich zu anderen Studenten habe ich verdammt viele Vorlesungen, aber der Vergleich ist müßig. Andere Studiengänge müssen dafür mehr Hausarbeiten schreiben, andere mehr selbstständig arbeiten.. 
Ich habe eigentlich jeden Tag ab 8:00 Uhr Vorlesungsblöcke. Wobei das noch der Fluch der ersten paar Semester ist. Mit höherem Semester wird das auch besser. Die ersten zwei Semester sind für viele ziemlich viel Beißerei, da man gerade im Grundstudium einige nervige Veranstaltungen besuchen muss, mit denen man nicht Unbedingt bei der Studienwahl gerechnet hat ( da wäre zum Beispiel das wöchentliche Physik Praktikum bis ca 20:30 im 2. Semester.. ). Also sollte man sich bei Textilmanagement in den ersten Semestern auf viele Zahlen und Zahnräder einstellen. Es gibt relativ viele die dann doch dachten sie studieren irgendwas mit Mode und brechen ab. Wenn man das aber erst geschafft hat wird es super cool und auch die Textilengrundlagen gleichen interessenstechnisch die langweiligen Physikvorlesungen aus.

Also alles machbar. Ich habe genug Zeit auch für mich und bin eigentlich nur in der Klausurenphase gestresst. 

Zusammengefasst also mein absoluter Traumstudiengang! Ich hätte mir nicht besseres vorstellen können.









Ich liebe Bechamel Soße. Ich hab die üppige Sahnesoße früher gelöffelt - pur. 
Nun die Herausforderung:  eine vegane Alternative die genauso cremige, nussig und wunderbar schmeckt.
Ich verzichte weitgehend auf Soja und diese verzwungenen veganen Ersatzprodukte, deshalb ein Rezept ganz ohne Sojasahne, veganer Parmesan und solche Späße.

Bis vor kurzem habe ich noch verzweifelt nach einer Butter alternative gesucht. Margarine kann ich seit meinem Auslandsjahr in Chile nicht mehr sehen! Vor kurzem hat mir jemand die "Alsan-Bio Margarine" gezeigt, die verdammt echt nach Butter schmeckt und erschwinglich ist ( 1,09 Euro). Nur das Palmöl in der Zutatenliste macht mir Bauchweh. Dennoch gönn ich mir den Spaß ab und an und der er weißen Soße gibt sie einen wunderbar cremigen Aspekt.




Das Rezept für leckere Pasta mit Rosenkohl und Bechamél Soße:


Vollkorn Pasta deiner Wahl
1 Hand voll Rosenkohl
Knoblauch
Cashewmus
etwas Margarine
Hafermilch
etwas Hefeflocken nach Geschmack
Muskatnuss ( ganz viel!)
Gemüsebrühe, Pfeffer, Salz, Knoblauchgranulat







1. Brate den halbierten Rosenkohl mit dem Knobi in etwas Kokosfett an. Würze ihn mit Muskatnuss und evtl italienischen Kräutern. Wenn er leicht braun ist, nimm ihn aus der Pfanne.
2. Setzte Wasser für die Nudeln auf.
3. Gebe etwas 2 TL cashewmus und 1 TL Margarine in die Pfanne. Lösche das ganze mit Hafermilch und etwas Wasser ab. Jetzt liegt es an dir wie würzig und dickflüssig du die Soße willst. Ich würze, lass köcheln, strecke mit Wasser, würze wieder ungefähr 38290428 mal - bis mir der Geschmack passt. Hefeflocken geben der Soße einen leicht käsigen Geschmack. Aber Achtung: zu viel ergibt einen sehr dominierenden Geschmack.. 
4. Während die Nudeln kochen lass ich die Soße leicht einköcheln
5. Wenn die Pasta fertig ist, gebe den Rosenkohl in die weiße Soße, koche das ganze noch ein Mal auf und tadaaa fertig ist der weiße Traum.







Der Winter-Uni-Stress ruft mal wieder meine Brownie Back-Entspannungs-Sessions hervor. Ich backe unheimlich viel und gerne, eine Schwarzwälderkirsch Torte geht mir ohne Rezept aus der Hand und brauche die Küche auch um abzuschalten. Seit ich nun Veganerin bin ist es ein bisschen schwieriger zu backen, weil ich doch schon ab und an mal meinen geliebten Biskuit vermisse und vor allem das "ohne Rezept backen". Da fehlt mir einfach noch die Erfahrung mit den einzelnen Zutaten um komplett Rezept frei backen zu können.

Von meinen Mädels habe ich mal folgendes Backbuch geschenkt bekommen und es ist wirklich ein kleiner Schatz. Ich habe zwar noch nie ein Rezept 100% nachgebacken aber als Inspiration und Helfer bei veganen Unsicherheiten ist es nicht mehr aus meinen Backsessions wegzudenken






Hier ist mein super einfaches und leckeres Brownie Rezept:


1 cup Mehl
1/2 cup Rohrohrzucker
2 TL Backpulver
3 TL Kakao
1 Handvoll Mandelblättchen
Rum/Bittermandelaroma
100g vegane Kuvertüre
100g Margarine ( oder 50 g Margarine + 50 ml Öl )
etwas pflanzliche Milch eurer Wahl



1. Ihr vermischt alle trockenen Zutaten miteinander

2. schmelzt auf niedrigster Stufe die Schokolade mit der Margarine

3. Verrührt nun die Mehlmischung mit der Schokoladencreme und gebt so viel Milch dazu bis ein cremiger Teig entsteht.

4. Bei 150° bei Umluft so lange backen bis die Stäbchenprobe am Ansatz noch etwas klebrig ist.

5. Dekoriert habe ich meine mit goji beeren und Schokolade.








Frisch von meinem Wochenendtrip in das wundervoll herbstliche Prag zurück muss ich euch 3 unheimlich tolle Lokale vorstellen, die den Städtetrip nach Prag würdevoll unterstreichen. 
Meiner Meinung nach ist es in Prag, trotz der wirklich ausgeprägten und dominanten Böhmischen Küche ( und das bedeutet Fleisch Fleisch und noch mehr Fleisch ) super easy und bezahlbar lecker und Vegan essen zu gehen. 
Meine kleine Schwester war selbst als "Fleischesser" total angetan von den Restaurants, die wir ausprobiert haben und hat den Gulasch und Braten nicht vermisst.

N°1


Am ersten Abend sind wir ins MAITREA gegangen. Irgendwas zwischen asiatisch angehauchter Küche und traditionell Böhmischer Küche - aber Vegan interpretiert.
Das Lokal befindet sich praktisch direkt an diesem großen zentralen Platz - also super leicht zu finden. Ich hatte mich im vorhinein schon informiert und so haben wir ohne groß zu überlegen die tschechische Küche gewählt. Die Knödel und die jeweiligen Soßen dazu haben uns zu 100% überzeugt und das Preis - Leistungsverhältnis hat vollkommen gestimmt. Das ganz wird in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre serviert und lässt einen kurz den Großsstadttouristentrubel vergessen.






N°2

Das ESTRELLA war ein bisschen schwerer zu finden. Aber Gott sei dank gibt es ja Google Maps und zahlreiche KFCs mit Kostenlosem Wlan.. Gelohnt hat sich die Sucherei auf jeden Fall! Die Speisekarte ist puristisch aber aufregend, die Spinat Quinoa Burger waren genial, die Besitzerin super sympathisch und die Atmosphäre familiär!
Zum Nachtisch haben wir uns ein Pana Cotta aus Kokosmilch gegönnt und waren begeistert von der Veganen Interpretation des italienischen Nachtischs.




N°3

Von der Kette "Loving Hut" hatte ich schon viel gehört und wollte das jetzt endlich mal ausprobieren. Drei mal findet man das vegane asiatische "Fastfood" Restaurant in Prag. 
Geschmacklich und Preislich hat es uns beide umgehauen. Man wählt entweder aus den Angeboten oder Stellt sich an einem Buffet seinen Teller selbst zusammen und zahlt pro 100g. Insgesamt hat jeder knapp 1000 g auf seinen Teller geladen und wir haben nicht mehr als jeweils 4 Euro gezahlt, wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht sogar weniger! Einzig die Atmosphäre war etwas ungemütlich. Ich persönlich bin einfach kein Fan von Fliesenboden und weißkaltem Licht. Das ist aber wirklich Jammern auf allerhöchstem Niveau!






Übernachtet haben wir übrigens in einem der schönsten Backpacker Hostels, in denen ich jemals war : "Charles Bridge Economic Hostel".

Das liegt direkt ( also wirklich direkt direkt ) an der Karlsbrücke, ist unglaublich schön, sehr sauber und erschwinglich! (15 Euro Pro Person/Nacht) 







Dass ein Veganer Lebensstil nicht unbedingt so teuer und aufwändig sein muss, wie viele denken, will ich in meiner neuen "Vegan als Student" unter Beweis stellen. Inspiration für einen einfachen und kostengünstigen Lebensstil mit studentischem Budget findet ihr also ab heute unter dieser Kategorie.



HERBSTLICHER BAUERN-EINTOPF

du brauchst:

Kartoffeln | Rosenkohl | Tomate | Zwiebel | Knoblauch | Weißkohl | Bullion | Paprikapulver, Muskatnuss, Salz, Pfeffer, Rosmarin, Schuss Aceto Balsamico | Tomatenmark | etwas Tomaten Passata | Soja Schnitzel



1. Alle Zutaten Würfeln, den Rosenkohl halbieren, den Weißkohl in Scheiben schneiden.

2. Die Zwiebeln, den Knoblauch, das Tomatenmark und die Gewürze mit etwas Öl ( ich benutze Kokosfett ) anbraten. Mit Aceto Balsamico ablöschen und etwas köcheln lassen. Dann Das Gemüse hinzugeben und alle anbraten.



3. Während dessen die Soja schnitzel mit Paprika, Muskat und Salz würzen und mit kochendem Wasser einweichen.

4. Die Schnitzel zum Gemüse geben und alles mit etwas Gemüse-Bullion ablöschen, etwas Passata hinzugeben und alles gut umrühren.

5. je länger der Eintopf köchelt desto geschmacksintensiver das Ergebnis.

Viel Spaß beim ausprobieren und einen Guten Appetit!




SALE SALE SALE - Autumn is coming




Ja ich lebe noch. Es gab da zwischendurch ein technisches Ausrüstungsproblem, das nun aber, dank der lenovo thinkpadreihe behoben wurde. 
Time flies und kaum schaust du dich um ist schon Oktober. Ich finds gut - ich mag den Herbst. 
Da redet man ja immer von Slow Fashion, langlebigen Kleiderschränken und überdachtem Konsum, und schwuuuups findet man sich im alten "ich muss was im Sale kaufen" Konsummuster wieder. 
Ich persönlich, als armer Student, kaufe nur im Sale. 
Deshalb habe ich auch eine meiner wundervollen Collagen für euch über aktuelle langlebige Basics im Sale zusammengestellt, die für den allgemeinen Geldbeutel erschwinglich sind und mit Sicherheit mehr als eine Saison überstehen.

Das weiße T-Shirt gibts bei HessNatur im Sale. Ist übrigens nicht das einzige Basic Teil, das so unfassbar günstig ist. Check thiiiis out. Das weiße Top ist von der wie immer wundervollen Marke Jan´n June. Weiter geht es mit dem nicen Jeansrock von Armedangels. Daneben noch einmal ein Jan n´June Werk in schwarzer Silk-Optik. Die Stiefeletten findet ihr bei HessNatur. Ein Paar davon ist übrigens schon auf dem Weg zu mir nach Hause - thihhiii
Fair Fashion makes me happy - Jan´n June makes me happy


Die Kombination eines regnerischen Dienstagabends im Januar ,Wlan in der Bip, frustrierende Erkenntnisse im Webereiskript und die Vorfreude auf das baldige Ende der Klausurenphase haben mich  in einer kleinen Kaffeepause um 20:30 dazu veranlasst dieses wundervolle Top von meiner absoluten deutschen Lieblingsmarke zu bestellen. Dann kam Winter, dann Zanzibar und jetzt endlich - Anfang Juli - kann ich das Teil ausführen. Mal abgesehen davon, dass die Bio-Baumwolle sich so unglaublich angenehm auf meiner Haut anfühlt ist der Schnitt perfekt und super modern.



Es ist so unglaublich schön, die Gewissheit zu haben, dass man, mit dem was man trägt weder sich selbst durch giftige Chemikalien noch der Kraft, die hinter diesem Teil steckt schadet. Abgesehen davon macht es so viel Spaß Start-Ups zu unterstützen die sich für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit der textilen Kette einsetzen.Die textile Industrie ist nun einmal der zweitgrößte Umweltverschmutzer und in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern ein wichtiger, wenn auch sehr umstrittener, Arbeitgeber. 
Es liegt in den Händen unserer Generation zu handeln, um in Zukunft einen nachhaltigen, umweltfreundlichen und fairen Konsum garantieren zu können. Einen Konsum, der Menschenrechte nicht außer Acht lässt, der uns MIT der Natur und nicht VON der Natur leben lässt und nicht nur die erste Welt glücklich macht!



Den Schmuck aus Lapislazuli  habe ich am Titikakasee  in der wunderschönen Stadt Copacabana in Bolivien gekauft.